Der Wechsel des Lebensortes gehört zum Alltag junger Menschen
in der Kinder- und Jugendhilfe –
und ist für die betroffenen jungen Menschen und Familien oft der einschneidendste Moment überhaupt.

Ob der Umzug vom Elternhaus in eine stationäre Einrichtung, eine Inobhutnahme, ein notwendiger Wechsel der Gruppe oder Einrichtung, oder die Rückführung nach Hause: Jeder dieser Übergänge stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Werden sie schlecht vorbereitet oder unzureichend begleitet, drohen Beziehungs- und Bindungsabbrüche – im schlimmsten Fall mit der Folge, dass junge Menschen immer wieder die Einrichtung wechseln und als sogenannte „Systemsprenger“ etikettiert werden. Dabei sind es oft nicht die jungen Menschen, die „sprengen“ – sondern Systeme, die auf ihre Bedarfe nicht ausreichend vorbereitet sind.
Wir unterstützen freie und öffentliche Träger dabei, Übergänge professionell, kindgerecht und traumasensibel zu gestalten – und damit Bindungsabbrüche und Kaskadeneffekte von vornherein zu vermeiden.
Unsere Themen
- Rückführung aus stationären Angeboten, Erziehungsstellen und Pflegefamilien
- Traumasensible Durchführung von Inobhutnahmen
- Wechsel des Lebensortes und der Betreuungsform
- Der Umzug vom Elternhaus in die stationäre Jugendhilfe
- Vermeidung von Systemsprenger-Dynamiken durch frühzeitige, abgestimmte Prozessgestaltung
Unsere Angebote
Beratung
Fachberatung in Einzelfällen sowie Begleitung ganzer Übergangsprozesse – für Fachkräfte, Teams und Leitungen, die schnelle Handlungssicherheit brauchen.
Fortbildung
Fundiertes Praxiswissen für Teams und Einrichtungen, z. B. in unserer Fortbildung „Und ab morgen wohnst Du bei….“ – auch als Inhouse-Veranstaltung, passgenau auf Ihre Praxis zugeschnitten.
Konzeptentwicklung
Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen tragfähige Konzepte für Übergangsprozesse – von der Aufnahme über den internen Wechsel bis zur Rückführung oder Verselbständigung.
Besonders wirksam: in Kooperation
Übergänge gelingen dann am besten, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen – Jugendamt, freier Träger und ggf. weitere Kooperationspartner. Deshalb bieten wir unsere Angebote in diesem Themenfeld besonders gerne trägerübergreifend und in Kooperation mit dem Jugendamt an. So entstehen:
- eine gemeinsame fachliche Haltung zu Übergängen
- abgestimmte Verfahren und Schnittstellen zwischen den Systemen
- gemeinsam entwickelte Angebote, die tatsächlich zueinander passen
- ein geteiltes Verständnis darüber, wann und wie Übergänge frühzeitig vorbereitet werden sollten
Interesse an Beratung, Fortbildung oder gemeinsamer Konzeptentwicklung zum Thema Übergänge – gerne auch trägerübergreifend?
