Blick nach vorn – Quo vadis Jugendhilfe 2026?

Die „große Lösung“ lässt weiter auf sich warten, doch viele Kommunen sind längst in Bewegung. An vielen Orten wird Inklusion schon praktisch umgesetzt – mit großem Beratungs- und Fortbildungsbedarf. Themen wie inklusiver Kinderschutz, Schnittstellenmanagement zwischen Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe, Zuständigkeiten oder Prozessgestaltung beschäftigen uns alle auch 2026 intensiv weiter.

Jugendhilfe stärkt Demokratie

Jugendhilfe ist weit mehr als Krisenintervention – sie ist Demokratieförderung. Durch gelebte Partizipation, die Stärkung von Kinderrechten und die Förderung von Mitbestimmung leistet sie einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.

Auch 2026 wird InKuL diese Perspektive in Netzwerken und Gremien einbringen: im Expert*innenrat der BAG ASD, in regionalen Kooperationen, bei praxisnahen Fortbildungen und in der Verbreitung empowernder Verfahren wie dem Familienrat.

Fortbildungen und Beratungen 2026

Gute Strukturen für junge Menschen brauchen starke Leitungskräfte. Dafür bieten wir zwei Formate an:

  • Leitung in der Jugendhilfe startet im April 2026 in Siegburg. Sieben praxisnahe Module – von der eigenen Rolle über Leitungsdilemmata und Burn-out-Prophylaxe bis zu Qualitätsmanagement und Leistungsvereinbarungen. Anmeldeschluss: 27. März 2026.
  • Starke Leitung – Starke Teams: Vier Module für Gruppenleitungen, inhouse oder im neuen Durchgang ab Herbst 2026 (Termine demnächst online).

Familienrat

In Niedersachsen begleiten wir 2026 ein Modellprojekt für Kommunen, die den Familienrat strukturell verankern möchten – mit Beratung, Schulung, Vernetzung und Evaluation.
Zudem startet im April der Zertifikatskurs für Familienratskoordinator*innen (5 Seminartage im April und Mai sowie ein Abschlusstag im Oktober). Anmeldeschluss: 26. März 2026.

Wir freuen uns, Sie auch im Jahr 2026 wieder auf Ihrem Weg zu begleiten.

Herzliche Grüße
Ihr InKuL-Team

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Cigdem Preuss

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