Blick nach vorn – Quo vadis Jugendhilfe 2026?

Die „große Lösung“ lässt weiter auf sich warten, doch viele Kommunen sind längst in Bewegung. An vielen Orten wird Inklusion schon praktisch umgesetzt – mit großem Beratungs- und Fortbildungsbedarf. Themen wie inklusiver Kinderschutz, Schnittstellenmanagement zwischen Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe, Zuständigkeiten oder Prozessgestaltung beschäftigen uns alle auch 2026 intensiv weiter. Jugendhilfe stärkt Demokratie Jugendhilfe ist

Jugendhilfe am Kipppunkt

Unsere Beobachtung ist: Der Druck auf die Jugendhilfe führt dazu, dass öffentliche und freie Träger sich Veränderungsanforderungen verschließen. Damit ist sie den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in keinster Weise gewachsen und steuert auf einen System-Burnout zu. Die verschiedenen Entwicklungen der letzten Jahre durch Corona-Folgen, gesetzliche Herausforderungen, sozialpolitische Entscheidungen und den Fachkräftemangel haben diesen Druck verstärkt

Jugendhilfe und Fachkräftemangel – oder: Jugendhilfe anders denken

Die Klage: der Fachkräftmangel führt zu einer Veschlechterung der Jugendhilfe Wir betrachten mit großer Sorge die Verschlechterung der Situation von Familien, Kinder und Jugendlichen insbesondere in der Nach-Corona-Zeit. Fachkräftemangel allüberall. Ebenso betrachten wir sorgenvoll die Situation in den Allgemeinen Sozialen Diensten, den Wohngruppen, den Krisen- und Schutzstellen und den ambulanten Hilfen zur Erziehung. Die Klage,

Und weiter zum KJHSRG – hier: §8a SGB VIII

Viel wird aktuell über die Reform gesprochen – Experimentierklausel, Infrastrukturleistungen…. Die BAG ASD hat gerade auf einen weiteren Punkt aus den Empfehlungen der Ausschüsse hingewiesen und eine wichtige Stellungnahme dazu verfasst. Eine zwingende Anrufung des Familiengerichts bei Nichtannahme von Hilfen widerspricht Grundrechten und kann als eine #Verpolizeilichung der Jugendhilfe bezeichnet werden. Hier der Verweis auf

Sozialraum stärken, Einzelfall nicht verlieren: Was das 1. KJHSRG für Jugendämter und freie Träger bedeutet

Einordnung zum Kabinettsentwurf des Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes – und zu der Frage, wie sozialräumliche Angebote und individuelle Rechtsansprüche zusammengedacht werden können. Stand: September 2026 Am 12. August 2026 hat das Bundeskabinett den Entwurf des Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetzes (1. KJHSRG) beschlossen. Für die Fachpraxis ist das mehr als ein weiterer Gesetzentwurf in einer langen

„Und dann war ich wieder zuhause…“

Was Jugendliche über ihre Rückführung erzählen Rückführungen in die Herkunftsfamilie gehören zu den anspruchsvollsten Übergängen in der stationären Jugendhilfe. Eine aktuelle Schweizer Studie hört dabei genau dort hin, wo es in der Praxis oft zu kurz kommt: bei den jungen Menschen selbst. Die Ergebnisse bestätigen vieles, was wir aus unserer Arbeit mit Einrichtungen, ASD und

Wenn nach der Betroffenheit nichts folgt

Innerhalb weniger Wochen sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe gleich zweimal Ziel schwerer Gewalt geworden: Ende Juni starben in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade sechs Menschen, darunter drei Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover. Mitte Juli wurde eine Mitarbeiterin des Jugendamtes in Finsterwalde in ihrem Büro bedroht, anschließend legte der Angreifer Feuer – mehrere Menschen mussten

Unser Entsetzen zu der Gewalttat von Stade

Mit Fassungslosigkeit und Entsetzen haben wir die Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade, gezielt gerichtet gegen Mitarbeitende von Jugendamt und Einrichtung, zur Kenntnis nehmen müssen. Diese Gewalttat richtete sich gegen Menschen, die im Auftrag unserer Gesellschaft für Kinder und Ihre Familien agieren und den Schutz von Kindern sicherstellen. Dieses Engagement hat zu ihrem Tod geführt.

Modellprojekt Familienrat – Niedersachsen

Die Familie ist wie ein Wald: Wenn man davorsteht, scheint er undurchdringlich; steht man darin, sieht man, dass jeder Baum seinen Platz hat. Aus: Yaa Gyasi „Heimkehren“ Familienrat strukturell verankern Der Familienrat – oder auch family group conferences (fgc) – ist ein empowerndes Verfahren mit Ursprüngen in Neuseeland. Seit einiger Zeit macht dieses Verfahren in

Rückblick auf 2025 – Ein Jahr zwischen Stillstand und Aufbruch

Das Jahr 2025 liegt hinter uns – ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch mit hoffnungsvollen Signalen für die Kinder- und Jugendhilfe. Inklusive Kinder- und Jugendhilfe – Wo stehen wir? Das IKJHG wurde Ende 2024 gestoppt – doch Stillstand bedeutet das nicht. Die Herbstkonferenz der Jugend- und Familienminister*innen brachte wichtige Beschlüsse auf den Weg. In unseren

Wir müssen VOR die Hilfen kommen…

Ja, wir müssen vor die Hilfen kommen – danke für die griffige Formulierung an die Kolleginnen aus dem Heidekreis, mit denen ich intensiv über das Thema Familienrat sprechen konnte. Für mich die Lehren aus der gemeinsamen Diskussion in meinem Workshop auf der AGJÄ Tagung: Wir können vor die Hilfen kommen! #fachkräftemangel #jugendhilfeneudenken #praevention #familienrat

Besuchen Sie uns an unserem Stand bei der AGJÄ-Tagung

100 Jahre AGJÄ Niedersachsen und Bremen am 4. & 5. September 2025 in Braunschweig. Die AGJÄ ist eine Vereinigung von örtlichen und überörtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe in Niedersachsen und Bremen. Zum 100jährigen Jubiläum findet eine große Arbeitstagung statt:100 Jahre AGJÄ – aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe Wir feiern mit! Treffen Sie uns persönlich
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